Die meistro FAQs - Häufig gestellte Fragen
Sehr geehrte Kunden und Interessenten. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen gerne die meistro FAQs zur Verfügung haben.
Ihre Frage wurde hier nicht beantwortet? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme unter 0841-65700 360 oder kontakt@meistro.de
 
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Ihr meistro-Team
FAQs - Unternehmen & Produkte
  • Wer ist die meistro ENERGIE GmbH?

    Die meistro ENERGIE GmbH hat sich seit 2006 als unabhängiger Energiedienstleister exklusiv darauf spezialisiert, Unternehmen aller Branchen bundesweit mit günstigem und nachhaltigem Strom und Erdgas zu versorgen. Darüber hinaus unterstützt meistro seine Kunden in Sachen Energiemonitoring und Energieeffizienz. Die attraktiven Konditionen und Produkte von meistro stärken den Wettbewerb rund um die Energieversorgung und bieten Unternehmern so die Möglichkeit, ihre ökonomische wie auch ökologische Verantwortung wahrnehmen zu können.
  • Welche Stromprodukte bietet meistro an?

    meistro bietet klimaneutralen Strom mit den Produkten CLASSICO, RATIO, MITTELSTANDSENERGIE. In der untenstehenden Tabelle finden Sie die Vorteile der drei Produkte im Überblick.
     
    meistro Mittelstandsenergie
    Sie wollen den direkten Marktzugang zur Energiebörse als Unternehmer und sich nicht mehr mit langfristigen Ausschreibungsverfahren um Energie kümmern? Dann entscheiden Sie sich jetzt für die Mittelstandsenergie – beziehen Sie erstmals Ihre Energie zu Großhandelspreisen mit planbarem Start-Energiefixpreis.
     
    meistro Strom Classico
    Oder möchten Sie sich lieber sehr langfristig den Energiepreis sichern und verzichten damit aber auch auf Partizipation an sinkenden Energiepreisentwicklungen? Dann fragen Sie nach „klimaneutralem Strom Classico“ mit bis zu vier Jahren Energiepreisstabilität.
     
    meistro Strom Ratio
    Oder bevorzugen Sie eher eine hohe Flexibilität auf Basis kurzer Vertragslaufzeiten und Energiepreisen direkt am Puls der Energieerzeugung? Dann empfehlen wir Ihnen „Strom Ratio“.
     
    Egal, für welches dieser Produkte Sie sich entscheiden: Alle meistro Produkte sind bundesweit verfügbar und klimaneutral.
     
    Die Kunden haben beim Bezug von Strom die Wahl zwischen
    • im Standard klimaneutralem Strom oder
    • auf Wunsch zertifiziertem Öko-Strom
     

     
    Zum aktuellen Strompreisindex
    Energie aus dem Hause meistro ist klimaneutral – seit der Gründung! Mit unserem Strompreisindex haben Sie stets den Blick auf den aktuellen Strompreis.
     
     
  • Welche Gasprodukte bietet meistro an?

    Optimale Erdgasversorgung für Ihr Unternehmen
    Möchten Sie sich langfristig Ihren Erdgaspreis sichern? Dann entscheiden Sie sich für „Gas Classico" mit bis zu 3 Jahren Energiepreisstabilität. Oder bevorzugen Sie den tagesaktuellen Energiepreis, weil Sie mit tendenziell sinkenden Energiepreisen rechnen? Dann fragen Sie nach unserem neuen Produkt „Gas Ratio“. In jedem Fall treffen Sie eine richtige Entscheidung: Alle meistro Produkte sind bundesweit verfügbar sowie umwelt- und klimaneutral. Denn mit dem Zertifizierungssystem VERs (Verified Emission Reductions Anteil) gleichen wir die bei der Produktion und Lieferung von Erdgas anfallenden CO2-Emissionen an anderer Stelle durch Umweltprojekte wieder aus.
     
    Zum aktuellen Gaspreisindex
    Energie aus dem Hause meistro ist klimaneutral – seit der Gründung! Mit unserem Gaspreisindex haben Sie stets den Blick auf den aktuellen Gaspreis.
     
  • Was bedeutet Messstellenbetreiber/Messstellenbetrieb?

    Messstellenbetreiber
    Der Markt des Messstellenbetriebs und der Messdienstleistung ist seit 2008 liberalisiert, sodass der Kunde sich für die beste Messtechnik in Verbindung mit Analysetools entscheiden kann. „Messstelle“ heißt der Punkt zwischen Netz und Kundenanlage, an dem der Stromverbrauch gemessen wird. Der „Messstellenbetreiber“ installiert und betreibt die dortigen Messsysteme.
     
    Messstellenbetrieb
    Der Markt des Messstellenbetriebs und der Messdienstleistung ist seit 2008 liberalisiert, sodass der Kunde sich für die beste Messtechnik in Verbindung mit Analysetools entscheiden kann. „Messstelle“ heißt der Punkt zwischen Netz und Kundenanlage, an dem der Stromverbrauch gemessen wird. Der „Messstellenbetreiber“ installiert und betreibt die dortigen Messsysteme.
     
  • Wie funktioniert die Datenverbindung?

    Die Datenverbindung kann auf drei möglichen Wegen stattfinden.
    Per LAN-Kabel, Powerline oder GSM-Verbindung
     
    LAN-Kabel (Mehrkosten: keine)
    Hierfür muss in unmittelbarer Nähe zum Zähler die Möglichkeit für eine Datenverbindung gegeben sein. Dies bedeutet, dass ein fünf Meter langes Kabel bei der Lieferung eingeplant wird. Längere Kabel etc. werden dem Kunden auch in Rechnung gestellt.
     
    Per Powerline (Mehrkosten: 0,99 €/Monat)
    Beim Zählereinbau wird ein Powerlineconnector mitinstalliert. Die Daten werden dann über die Stromleitung zu einer Steckdose übertragen in deren Nähe sich ein Steckplatz für ein LAN Kabel befindet. Es muss also vor Ort ein Netz vorliegen, das mitgenutzt werden kann. Die Steckdose für die Powerline darf bis zu fünf Meter vom Zähler entfernt sein. An eine Powerline können bis zu zwei Zähler angeschlossen werden.
     
    Per GSM-Verbindung (Mehrkosten: Einmalig 60 €, monatlich 9,99 €)
    Zusätzlich zum Zähler wird ein GSM Modem installiert, welches über das Handynetz die Daten schickt. Voraussetzung hierfür ist der Handyempfang am Ort des Zählers oder in unmittelbarer Nähe. Es kann auch ein Kabel zu einer Antenne gelegt werden. Mehrkosten für das Installieren einer Antenne trägt der Kunde. An ein GSM Modem können bis zu drei Zähler angeschlossen werden
     
  • Was ist ein Zweitarif/Zweitarifzähler?

    Spezieller Tarif, der durch einen zweiten Zähler oder eine Tarifschaltung die Abnahme von Strom zu Hauptlast- und Niederlastkonditionen ermöglicht. Der Arbeitspreis für den Energieverbrauch am Tage ist meist höher als der Arbeitspreis in der Nacht. Damit können für energieintensive Anwendungen wie Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen die günstigeren Niederlast- bzw. Nachttarife genutzt werden. Der Niederlaststrom kann immer nur von dem Anbieter bezogen werden, der auch den Hauptlaststrom liefert.
     
  • Wo ist der Unterschied zwischen SLP und RLM?

    Der SLP-Zähler (Standard Lastprofil) ist der klassische Stromzähler und ersetzt den bisherigen, analogen Stromzähler. Gewerbekunden mit einem Verbrauch bis zu 100.000 Kilowattstunden verfügen in der Regel über einen solchen SLP-Zähler. Diese Standardlastprofilzähler werden üblicherweise ein Mal im Jahr abgelesen. Ein RLM-Zähler (Registrierende Leistungsmessung) wird ab einem Verbrauch über 100.000 Kilowattstunden verbaut. Dieser Zählertyp verfügt über eine Messeinrichtung, die einen Leistungsmittelwert (Strom: 15 Minuten, Gas: 60 Minuten) an den Netzbetreiber ermittelt.
     
  • Weitere Infos zum Thema Smart Meter beim BMWi

    Ausführliche Informationen zum Thema Smart Meter oder Messstellenbetriebsgesetz finden Sie beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi): Zum BMWi
FAQs - So einfach ist der Anbieterwechsel
  • Wie kann ich zu meistro wechseln?

    Der Wechsel zur klimaneutralen meistro Energie ist ganz einfach: Sie senden uns Ihre letzte vollständige Jahresenergieabrechnung per Fax (0841 – 65700 391) oder E-Mail (kontakt@meistro.de) zu. Auf dieser Grundlage erhalten Sie von uns ein schriftliches Angebot, das Sie unterzeichnen – alles Weitere erledigen wir im Hintergrund für Sie! Sie müssen sich um nichts weiter kümmern. meistro sendet dem Kunden die Unterlagen dann umgehend zu, in der Regel per E-Mail (Bitte geben Sie in Ihrer Anfrage Ihre E-Mail-Adresse an).
  • Wer darf in Deutschland als Energieversorger arbeiten?

    Nur Unternehmen, die von der staatlichen Bundesnetzagentur zertifiziert wurden. meistro verfügt über das Zertifikat nach § 5 Energiewirtschaftsgesetz: Die personelle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind staatlich geprüft.
  • Warum kann es für Unternehmen attraktiv sein, den Energieversorger zu wechseln?

    Durch einen Wechsel des Energieversorgers können Unternehmen spürbare Kostensenkungen erzielen. Der Strommarkt in Deutschland ist seit 1998 liberalisiert, d. h. jeder Verbraucher, ob privat oder gewerblich, kann frei den Energieversorger wählen, der ihm für seine Bedürfnisse die günstigsten Konditionen bietet. Außerdem bieten moderne Energieversorger, wie die meistro ENERGIE GmbH, Dienstleistungen zur effizienteren Nutzung der Energie an. Denn jede nicht verbrauchte kWh schont das Budget und die Umwelt.
  • Wer liest nach einem Wechsel zu meistro den Zähler ab?

    Für die Ablesung des Zählers ist nach wie vor der örtliche Netzbetreiber zuständig.
  • Wie lang sind die Kündigungsfristen bei meistro?

    Der Vertrag für die Produkte „Strom classico“, „Strom ratio“, „Gas classico“ und „Gas ratio“ können jeweils mit einer Frist von acht Wochen zum Ende der Laufzeit gekündigt werden. Beim Produkt der Mittelstandsenergie ist keine Kündigung notwendig, da dieses eine feste Vertragslaufzeit in Höhe von 36 bzw. 48 Monaten hat.
  • Kann man mit Zählern für Nachtspeicherheizung und Wärmepumpe auch zu meistro wechseln?

    Ja. Diese sogenannten unterbrechbaren Verbrauchsmesseinrichtungen können mit Strom von meistro versorgt werden.
  • Wie sicher ist der Wechsel zu meistro?

    Ihr Wechsel zu meistro ist absolut sicher. Das garantieren wir! Versorgungssicherheit hat für Unternehmer eine hohe Priorität – damit auch für meistro. Hierfür stimmen auch die Rahmenbedingungen: Deutschland hält bei diesem Thema die höchsten Standards weltweit. Das Zusammenwirken der Marktpartner beim Wechsel erfolgt in standardisierten Abläufen, die durch die staatliche Bundesnetzagentur überwacht werden.
  • Bekommen die Kunden einen neuen Zähler oder sind Umbauten nötig?

    Nein. Der Strom- bzw. Erdgaszähler bleibt derselbe. Auch was die Leitungen angeht, bleibt alles wie gewohnt.
  • Wer kümmert sich darum, wenn nach witterungsbedingten Umständen das Energienetz beschädigt wurde?

    Auch hier verändert sich durch den Anbieterwechsel nichts. Für die Sicherheit, Pflege und Reparatur ist nach wie vor Ihr regionaler Netzbetreiber verantwortlich.
    In § 6 (1) Energiewirtschaftsgesetz ist dazu Folgendes geregelt:
    „… Betreiber von Elektrizitäts- und Gasversorgungsnetzen sind zur Gewährleistung von Transparenz sowie diskriminierungsfreier Ausgestaltung und Abwicklung des Netzbetriebes verpflichtet.“
     
  • Hat meistro einen Vorteil davon, dass auf meiner letzten Energierechnung auch Preise sichtbar sind?

    Wir interessieren uns nicht für die Preise auf Ihrer Rechnung. Zum einen, weil unsere Preiskalkulation auf dem aktuellen Marktgeschehen auf Großhandelsebene beruht. Zum anderen, weil die letzte Strom- bzw. Erdgasrechnung lediglich Preise der Vergangenheit abbildet, wobei für uns aber nur die Marktpreise der Gegenwart und der Zukunft interessant sind! Sie können Ihre Preise auf der Rechnung gerne bei Bedarf schwärzen.
  • Muss ein Kunde einen Netznutzungsvertrag abschließen?

    Nein. Das regelt meistro direkt mit dem zuständigen Netzbetreiber.
FAQs - Abrechnung
  • Was Sie sonst noch wissen sollten

    Wofür steht die Kundennummer?
    Unter der Kundennummer sind die persönlichen Daten, die Angaben zur Verbrauchsstelle sowie alle Zahlungsvorgänge erfasst.
     
    Wofür stehen die Begriffe Marktlokation (MALO) und Messlokation (MELO)?
    Die Marktlokation
    An einer Marktlokation wird Energie entweder erzeugt oder verbraucht. Das Objekt ist mit mindestens einer Leitung mit dem Netz verbunden. Bisher gab es für die Bezeichnung Marktlokation verschiedene Begriffe. Unter anderem wurde die Marktlokation bisher als Lieferstelle, Entnahmestelle, Ausspeisestelle, Messstelle oder Zählpunkt bezeichnet. Vor Einführung der MaLo-ID wurde die Marktlokation mittels einer Zählpunktbezeichnung identifiziert.
     
    Die Messlokation
    Eine Messlokation ist ein Ort, an dem Energie gemessen wird und der alle technischen Einrichtungen beinhaltet, die zur Ermittlung und Übermittlung der Messwerte erforderlich sind. Die Messlokation wird weiterhin über die Zählpunktbezeichnung identifiziert.
     
    Wofür steht das Kalenderjahr?
    Die Einstellungen der Abrechnungen sind auf das Kalenderjahr genau eingestellt. Somit kann im Besonderen bei Monatsabrechnungen auch die Kilowattleistung unterjährig nachberechnet werden.
     
    Wie kann es zu einem erhöhten Abschlag trotz Gutschrift kommen?
    Trotz einer Gutschrift in Ihrer Jahresabrechnung kann der neu ermittelte Abschlag höher ausfallen, da dieser jahresübergreifend errechnet wird. Eventuelle steuerliche Erhöhungen fließen auch in diese Berechnung mit ein.
     
    Wofür steht das SEPA-Verfahren?
    Single Euro Payment Area ist eine einheitliche Form des Zahlungsverkehrs. Diese gilt europaweit seit 01.02.2014.
     
    Wofür steht die Gläubiger-ID?
    Die Gläubiger-ID ist ein verpflichtendes Merkmal zur Kontounabhängigkeit. Dies ist die eindeutige Kennzeichnung des Gläubigers einer Lastschrift.
     
    Wofür steht die Mandatsnummer?
    Die Mandatsnummer dient in Verbindung mit der Gläubiger-ID zur eindeutigen Identifizierung eines SEPA-Mandats. Die Nummer ist maximal 35 Zeichen lang.
     
    Was ist ein Messstellenbetrieb?
    Der Messstellenbetrieb umfasst Ein- und Ausbau sowie Betrieb und Wartung von Zählern.
     
    Was ist ein Messdienstleister?
    In der Regel ist der Messdienstleister der Netzbetreiber. Der Messdienstleister ist für die Messung (Auslesung von Zählerständen) verantwortlich und übermittelt diese dem Lieferanten. Die Auslesung der Zählerstände erfolgt durch Ablesekarte oder Hausbesuch. Wird eine Ablesekarte nicht zurückgesendet, wird der Zählerstand vom Messdienstleister geschätzt.
     
    Wofür steht die Messung?
    Der Netzbetreiber stellt uns die jährliche Messung des Energieverbrauchs sowie die Erfassung, Verwaltung und Bereitstellung der Zählerdaten durch den Messdienstleister in Rechnung.
  • Wer hat Anspruch auf ermäßigte Stromsteuer?

    Für Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft gilt ein ermäßigter Steuersatz in Höhe von 1,23 ct/kWh, wobei die Ermäßigung nur für den Teil des Stromverbrauchs eines Unternehmens gilt, der eine Verbrauchsmenge von 25.000 kWh im Kalenderjahr übersteigt. Dies bedeutet, dass die ersten 25.000 kWh (seit dem 01.01.2003) mit dem Regelsteuersatz zu versteuern sind (§ 2 Stromsteuergesetz).
     
    Zählt ein Unternehmen nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes zum produzierenden Gewerbe oder zur Land- und Forstwirtschaft und ist somit berechtigt, Strom mit einem ermäßigten Steuersatz zu beziehen, so muss das Unternehmen beim zuständigen Hauptzollamt eine entsprechende Erlaubnis beantragen.
    Ausführliche Informationen zur Stromsteuer befinden sich auf den Internetseiten der Zollverwaltung (www.zoll-d.de) und des Bundesfinanzministeriums (www.bundesfinanzministerium.de).
     
  • Was ist das Netznutzungsentgelt/die Durchleitungsgebühr?

    meistro nutzt für die Stromlieferung an seine Kunden die Stromnetze der Netzbetreiber. Hierfür muss meistro sogenannte Netznutzungsentgelte (auch Durchleitungsentgelte genannt) an den regionalen Netzbetreiber zahlen. Diese Gebühren machen rund ein Drittel des Strompreises aus (Quelle: BDEW, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft). Die Bundesnetzagentur hat diese Entgelte bereits mehrfach gekürzt und verfolgt diesen Trend zugunsten der Verbraucher und neuen Stromversorger weiter.
  • Welche Abrechnungsarten gibt es?

    Abschlagsplan (für SLP-Kunden): Abschläge sind monatliche Vorauszahlungen, die mit der Jahresabrechnung verrechnet werden. Zur Berechnung des Abschlagsplans werden folgende Komponenten herangezogen: Netznutzung, Steuern und Abgaben, Arbeitspreis und Grundgebühren, die mit Ihrem prognostizierten Abschlagsverbrauch kalkuliert werden. Abschläge werden immer am Ersten des Monats eingezogen.
     
    Monatliche Abschläge (für RLM-Kunden): Monatliche Abschläge werden aufgrund Ihres prognostizierten Jahresverbrauchs berechnet. Dieser wird ebenfalls in der Jahresabrechnung verrechnet. Der Abschlagsverbrauch wird mit den Komponenten, Netznutzung, Steuern und Abgaben, Arbeitspreis und Grundgebühren berechnet. Monatliche Abschläge werden nach zehn Kalendertagen von Ihrem Konto eingezogen.
     
    Monatsabrechnungen: Die Monatsabrechnung wird verbrauchsgenau erstellt. Wir erhalten vom Netzbetreiber den Lastgang, in dem diese Daten verzeichnet sind. Der Lastgang ist die Grundlage für die Erzeugung Ihrer Monatsabrechnung. In der Monatsabrechnung werden ebenfalls Netznutzung, Steuern und Abgaben, Arbeitspreis, Grundpreis und der Leistungspreis abgerechnet. Ihre Monatsabrechnungen werden nach fünf Kalendertagen eingezogen. Der Netzbetreiber darf einen Lastgang nachträglich korrigieren, dies ist gem. § 18 Abs. 1 i.V.m. § 21 StromNZV festgelegt. Gründe für einen korrigierten Lastgang können z. B. Nullwerte im versandten Lastgang sein, keine Zählereichung oder falsche Auslesungen. Bei solchen Fällen werden die Monatsabrechnungen in der Jahresabrechnung glattgezogen und nachberechnet.
     
    Jahresabrechnung: In einer SLP-Jahresabrechnung wird Ihr tatsächlicher Verbrauch abgerechnet und mit den bereits gezahlten Abschlägen verrechnet. Sollten uns zum Jahresende keine Zählerstände vorliegen, werden diese von uns auf Basis Ihres Verbrauchsverhaltens in der Vergangenheit geschätzt. Bei RLM-Kunden werden die Lastgänge erneut aufgerollt und mit den Monatsabrechnungen verrechnet, ggf. glattgezogen. Ihre Jahresabrechnungen werden nach zehn Kalendertagen von Ihrem Konto eingezogen.
     
    Schlussabrechnung: Eine Schlussabrechnung wird am Ende Ihrer Belieferung erzeugt. In dieser Rechnung werden noch eventuell offene Posten mit dem tatsächlichen Verbrauch verrechnet. Eine Schlussabrechnung kann erst nach Eingang des Schlusszählerstands vom Verteilnetzbetreiber oder Ausspeisenetzbetreiber erstellt werden. Hier kann es teilweise zu Verzögerungen kommen. Die Schlussabrechnung wird ebenfalls nach zehn Kalendertagen bei Ihnen eingezogen.
     
  • Was ist die Konzessionsabgabe und wie wird diese berechnet?

    Die Konzessionsabgabe ist im übertragenen Sinne ein „Wegegeld“, welches die Kommunen für die Nutzung der öffentlichen Straßen und Wege bezüglich der Stromleitungen verlangen. Geregelt wird diese in den §§ 7 und 9 der Bundestarifordnung Elektrizität.
    Sie richtet sich nach der Einwohnerzahl der jeweiligen Gemeinde:
     
    • bis 25.000 Einwohner: 1,32 ct/kWh
    • bis 100.000 Einwohner: 1,59 ct/kWh
    • bis 500.000 Einwohner: 1,99 ct/kWh
    • über 500.000 Einwohner: 2,39 ct/kWh
    • Schwachlaststrom: 0,61 ct/kWh
    • Sondervertrag: 0,11 ct/kWh
     
  • Fragen zur Netznutzung

    Was sind die Netzentgelte?
    Der Netzbetreiber erhebt Netzentgelte für Transport und Verteilung der Energie sowie Pflege und Instandhaltung des Energienetzes. Der Verteilnetzbetreiber und örtliche Ausspeisenetzbetreiber dürfen ihre Preise jährlich ändern, wenn die Bundesnetzagentur dies genehmigt.
    Arbeitspreis: Der Arbeitspreis ist das Entgelt für die in der Kundenanlage verbrauchte elektrische Energie. Der Abrechnungsbetrag ergibt sich aus dem Arbeitspreis (Cent) multipliziert mit der gezählten elektrischen Arbeit (kWh).
     
    Wofür steht der Leistungspreis?
    Der Leistungspreis ist das Entgelt für die verbrauchte Leistung des Kunden. Der Leistungsbetrag ergibt sich aus dem Leistungspreis (Euro) multipliziert mit der maximalen Leistung aus dem Lastgang (KW). Es wird immer die höchste Spitze des Jahres verrechnet.
    Monatspauschale: Monatspauschalen fallen an für die Bearbeitung der Kundenabrechnung, Kundenanfragen sowie Service und Beratung und Prüfung, Zahlung und Weiterberechnung der Preisbestandteile.
     
  • Fragen zu Steuern und Abgaben

    Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)?
    Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zu erhöhen. Für den aus erneuerbaren Energien eingespeisten Strom wird die im EEG vorgegebene Vergütung gezahlt. Die dadurch entstehende Mehrbelastung wird auf alle Verbraucher umgelegt.
     
    Was ist das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG)?
    Ziel ist die Förderung von Anlagen, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen. Dadurch wird ein höherer Nutzungsgrad erreicht, wodurch Brennstoff eingespart und Kohlendioxid-Emissionen gemindert werden können. Betreiber von KWK-Anlagen erhalten einen gesetzlich festgelegten Zuschlag. Die dadurch entstehende Mehrbelastung wird auf alle Verbraucher umgelegt.
     
    Wofür steht die Strom- und Energiesteuer?
    Wie beim Benzin pro Liter eine Energiesteuer gezahlt werden muss, so wird pro Kilowattstunde Strom die Stromsteuer und pro Kilowattstunde Erdgas die Energiesteuer erhoben.
     
    Wofür steht § 19 StromNEV-Umlage?
    Mit der § 19 StromNEV-Umlage wird die Entlastung bzw. Befreiung stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert. Die aus der Strom-Netzentgeltverordnung (StromNEV) entstehenden Belastungen werden auf die Letztverbraucher umgelegt.
     
    Was ist die Offshore-Haftungsumlage?
    Die Belastungsentschädigungszahlungen, soweit diese dem Belastungsausgleich unterliegen und nicht an Offshore-Windparkbetreiber erstattet werden, sind auf die Netzentgelte gegenüber Letztverbrauchern geltend zu machen.
     
    Wofür steht die Stromkennzeichnung?
    Mit der Stromkennzeichnung informieren wir, aus welchen Energiequellen der Strom erzeugt wurde und welche Umweltauswirkungen daraus resultieren.
     
    Wofür steht die Abschaltumlage?
    Große Stromverbraucher, deren Verbrauch zur Stabilisierung des Stromnetzes heruntergefahren bzw. abgeschaltet wurde, erhalten eine Entschädigung. Die dadurch entstehenden Belastungen werden auf alle Letztverbraucher umgelegt.
     
    Was ist das Konvertierungsentgelt?
    Diese Gebühren für eine qualitätsübergreifende Bilanzierung wurden von der Bundesnetzagentur beschlossen. Die Preise ändern sich zweimal im Jahr – im April und Oktober – und werden auf der Homepage von NetConnect Germany und Gaspool veröffentlicht.
     
    Wofür steht die Regelenergieumlage?
    Die Regelenergieumlage entsteht aus der Differenz der Einspeisung und dem Verbrauch. Sie wird an den Letztverbraucher verrechnet. NetConnect Germany und Gaspool veröffentlichen die aktuellen Preise auf ihrer Homepage und aktualisieren diese zweimal jährlich im April und im Oktober.
     
    Wofür steht die Bilanzierungsumlage?
    Seit 01.10.2015 löst die Bilanzierungsumlage die Regelenergie- und Ausgleichsenergieumlage ab. Die Bilanzierungsumlage entsteht aus der Differenz von Einspeisung und Verbrauch, die dem Endverbraucher in Rechnung gestellt wird. Im Gegensatz zur bisherigen Regelenergieumlage wird die Bilanzierungsumlage getrennt für RLM und SLP erhoben. Es gibt also keinen Unterschied mehr zwischen RLM-Entnahmen mit Tagesband (RLMmt) und ohne Tagesband (RLMoT). Zukünftig wird demnach auch für RLMoT-Entnahmestellen eine Umlage fällig. NetzConnect Germany und Gaspool veröffentlichen die aktuellen Preise auf ihrer Homepage und aktualisieren diese einmal jährlich im Oktober
     
    Wofür stehen weitere Preisarten?
    Preisarten werden 1:1 weiterberechnet. Darunter fallen unter anderem Modem, Wandler, Trafo, Telefonanlage usw. Wir erläutern Ihnen transparent Ihre Rechnung. Online können Sie dies unter www.meistro.de/rechnungserlaeuterung/ einsehen.
FAQs - Smart Meter
  • Was ist ein Smart Meter

    Der Begriff Smart Meter (deutsch intelligenter Zähler) beschreibt einen Zähler für Energie (Strom / Erdgas), der dem Anschlussnutzer, eingebunden in einem Kommunikationsnetz, den tatsächlichen Energieverbrauch, sowie die Nutzungszeit anzeigt. Ziel ist es, den Letztverbrauchern eine Anzeigemöglichkeit zu wettbewerbsorientierte Preisen bereitzustellen, die den tatsächlich Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit der Lieferstelle widerspiegelt. Für Neubauten, Totalsanierungen und Letztverbraucher mit einem Jahresverbrauch größer 6000 kWh müssen diese Messsysteme kostenneutral eingebaut werden.
     
    Was ist ein Smart Meter Gateway?
    Ein Smart Meter Gateway ist die Kommunikationseinheit des Smart Meters. Dieses Gateway verarbeitet die Messwerte und übermittelt diese.
     
  • Was sind die Mehrwerte eines Smart Meters

    • Zahlen Sie nicht zuviel – Zählerstandsmeldung adé
    • Volle Kostenkontrolle durch Analyse des Verbrauchsverhaltens
    • Energiekennzahlenbildung
    • Hilfe und Transparenz bei der ISO 50001 Zertifizierung
    • Ihre Messtechnik macht das Ablesen des Zählerstandes ü berflüssig
    • 3 – 7% Einsparung durch Verbrauchsmessung und bewussteren Umgang mit Energie – das macht Sie autarker
    • Tages-, Monats- und Jahresanzeigen


  • Was ist der Smart Meter Rollout?

    Bis 2032 sollen 95% der deutschen analogen Stromzähler durch Smart Meter ersetzt werden. Für den Einbau der intelligenten Messsysteme gibt es einen festgelegten Zeitplan, dem sogenannten Smart Meter Rollout. Es wird zwischen Modernen Messeinrichtungen und Intelligenten Messsystemen unterschieden. Moderne Messeinrichtungen (digitaler Stromzähler ohne Kommunikations-Gateway) erhalten alle Stromkunden mit einem Verbrauch von bis zu 6.000 Kilowattstunden pro Jahr. Kunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden erhalten ein intelligentes Messsystem. Die weiteren Schritte im Überblick:
     
    Ab 2018: Verbraucher mit jährlich mehr 10.000 Kilowattstunden müssen bereits heute ein intelligentes Messsystem installieren.
     
    Ab 2020: Die Einbauschwelle sinkt laut Zeitplan für den Smart Meter Rollout – wer zwischen 6.000 und 10.000 Kilowattstunden verbraucht, muss sich entsprechend um intelligente Zähler kümmern.
     
    Ab 2032: Ziel ist es, den Smart Meter Rollout im Jahr 2032 abgeschlossen zu haben – das heißt alle Messstellen in Deutschland sollen dann mindestens mit einer modernen Messeinrichtung ausgestattet worden sein.
     
    Einbaupflicht ab 2017
    Seit 2017 müssen alle Stromkunden, die mehr als 10.000 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, ihre Stromzähler auf Smart Meter umrüsten. Bei einem Verbrauch zwischen 6000 und 10.000 kWh besteht die Pflicht ab 2020, wer weniger Energie verbraucht, der ist nicht zum Einbau eines Smart Meters verpflichtet. Das Ziel in Deutschland: Bis 2032 sollen die alten analogen Zähler flächendeckend ersetzt werden.
     
     
  • Was bedeutet Messstellenbetreiber/Messstellenbetrieb?

    Messstellenbetreiber
    Der Markt des Messstellenbetriebs und der Messdienstleistung ist seit 2008 liberalisiert, sodass der Kunde sich für die beste Messtechnik in Verbindung mit Analysetools entscheiden kann. „Messstelle“ heißt der Punkt zwischen Netz und Kundenanlage, an dem der Stromverbrauch gemessen wird. Der „Messstellenbetreiber“ installiert und betreibt die dortigen Messsysteme.
     
    Messstellenbetrieb
    Der Markt des Messstellenbetriebs und der Messdienstleistung ist seit 2008 liberalisiert, sodass der Kunde sich für die beste Messtechnik in Verbindung mit Analysetools entscheiden kann. „Messstelle“ heißt der Punkt zwischen Netz und Kundenanlage, an dem der Stromverbrauch gemessen wird. Der „Messstellenbetreiber“ installiert und betreibt die dortigen Messsysteme.
     
  • Wie funktioniert die Datenverbindung?

    Die Datenverbindung kann auf drei möglichen Wegen stattfinden.
    Per LAN-Kabel, Powerline oder GSM-Verbindung
     
    LAN-Kabel (Mehrkosten: keine)
    Hierfür muss in unmittelbarer Nähe zum Zähler die Möglichkeit für eine Datenverbindung gegeben sein. Dies bedeutet, dass ein fünf Meter langes Kabel bei der Lieferung eingeplant wird. Längere Kabel etc. werden dem Kunden auch in Rechnung gestellt.
     
    Per Powerline (Mehrkosten: 0,99 €/Monat)
    Beim Zählereinbau wird ein Powerlineconnector mitinstalliert. Die Daten werden dann über die Stromleitung zu einer Steckdose übertragen in deren Nähe sich ein Steckplatz für ein LAN Kabel befindet. Es muss also vor Ort ein Netz vorliegen, das mitgenutzt werden kann. Die Steckdose für die Powerline darf bis zu fünf Meter vom Zähler entfernt sein. An eine Powerline können bis zu zwei Zähler angeschlossen werden.
     
    Per GSM-Verbindung (Mehrkosten: Einmalig 60 €, monatlich 9,99 €)
    Zusätzlich zum Zähler wird ein GSM Modem installiert, welches über das Handynetz die Daten schickt. Voraussetzung hierfür ist der Handyempfang am Ort des Zählers oder in unmittelbarer Nähe. Es kann auch ein Kabel zu einer Antenne gelegt werden. Mehrkosten für das Installieren einer Antenne trägt der Kunde. An ein GSM Modem können bis zu drei Zähler angeschlossen werden
     
  • Was ist ein Zweitarif/Zweitarifzähler?

    Spezieller Tarif, der durch einen zweiten Zähler oder eine Tarifschaltung die Abnahme von Strom zu Hauptlast- und Niederlastkonditionen ermöglicht. Der Arbeitspreis für den Energieverbrauch am Tage ist meist höher als der Arbeitspreis in der Nacht. Damit können für energieintensive Anwendungen wie Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen die günstigeren Niederlast- bzw. Nachttarife genutzt werden. Der Niederlaststrom kann immer nur von dem Anbieter bezogen werden, der auch den Hauptlaststrom liefert.
     
  • Wo ist der Unterschied zwischen SLP und RLM?

    Der SLP-Zähler (Standard Lastprofil) ist der klassische Stromzähler und ersetzt den bisherigen, analogen Stromzähler. Gewerbekunden mit einem Verbrauch bis zu 100.000 Kilowattstunden verfügen in der Regel über einen solchen SLP-Zähler. Diese Standardlastprofilzähler werden üblicherweise ein Mal im Jahr abgelesen. Ein RLM-Zähler (Registrierende Leistungsmessung) wird ab einem Verbrauch über 100.000 Kilowattstunden verbaut. Dieser Zählertyp verfügt über eine Messeinrichtung, die einen Leistungsmittelwert (Strom: 15 Minuten, Gas: 60 Minuten) an den Netzbetreiber ermittelt.
     
  • Weitere Infos zum Thema Smart Meter beim BMWi

    Ausführliche Informationen zum Thema Smart Meter oder Messstellenbetriebsgesetz finden Sie beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi): Zum BMWi