Zum Hauptinhalt springen
Blog Neuigkeiten

Netzentgelte 2026: Alle Infos für Unternehmen

Die Netzentgelte sind ein zentraler Bestandteil der Energiepreise und machen einen erheblichen Anteil der Strom- und Gaskosten für Unternehmen aus. Für das Jahr 2026 zeichnen sich nun deutliche Veränderungen ab: Während die Netzentgelte im Strombereich sinken, müssen Verbraucher beim Gas mit steigenden Kosten rechnen.


Stromnetzentgelte 2026: Entlastung für Unternehmen
Im Strombereich zeigen die Zahlen eine klare Richtung: Die Netzentgelte sinken im Durchschnitt. Je nach Abnahmefall, Verbrauchsmenge, Leistung und Spannungsebene liegen die Reduktionen zwischen rund 13 % und über 25 %.

Besonders stark profitieren:

  • Gewerbe- und Industriekunden mit hohem Stromverbrauch
  • Unternehmen mit registrierender Leistungsmessung (RLM)
  • Betriebe in Regionen mit hoher Einspeisung erneuerbarer Energien

Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung ist der staatliche Zuschuss von 6,5 Milliarden Euro zu den Übertragungsnetzentgelten. Zusätzlich sorgen regulatorische Anpassungen dafür, dass Netzgebiete mit starkem Ausbau erneuerbarer Energien – häufig ländliche Regionen – finanziell entlastet werden.

Für viele Unternehmen bedeutet das: sinkende Stromnebenkosten und spürbare Einsparpotenziale auf der Energiekostenrechnung.


Gasnetzentgelte 2026: Kosten steigen im zweistelligen Prozentbereich
Anders stellt sich die Situation im Gas dar. Hier steigen die Netzentgelte im Durchschnitt um rund 10 bis 12 % – sowohl für Haushalte als auch für Gewerbekunden.

Die Gründe dafür sind vor allem:

  • regulatorische Effekte,
  • verkürzte Abschreibungszeiträume der Gasnetze,
  • ein insgesamt rückläufiger Gasverbrauch, durch den fixe Netzkosten auf geringere Mengen verteilt werden.

Diese Faktoren führen dazu, dass die Netzkosten pro Kilowattstunde Gas steigen – unabhängig davon, ob einzelne Unternehmen ihren Verbrauch bereits reduziert haben.


Was bedeutet das konkret für Ihr Unternehmen?
Die tatsächlichen Auswirkungen hängen stark vom individuellen Verbrauchsprofil, der Leistung, der Messart und dem jeweiligen Netzgebiet ab. Während stromintensive Unternehmen 2026 häufig deutlich entlastet werden, sollten gasverbrauchende Betriebe mit höheren Netzkosten rechnen.

Gerade vor diesem Hintergrund lohnt sich eine ganzheitliche Betrachtung der Energieverträge, Verbrauchsstrukturen und Kostenbestandteile.


Fazit: Jetzt Transparenz schaffen und Potenziale nutzen
Die Netzentgeltentwicklung 2026 zeigt, wie stark regulatorische Entscheidungen die Energiekosten beeinflussen können. Für Unternehmen ergeben sich daraus sowohl Entlastungen als auch neue Kostenrisiken.

Wer seine Energiekosten langfristig optimieren möchte, sollte die neuen Netzentgelte aktiv in die Planung einbeziehen und prüfen, wie sich Einsparpotenziale gezielt nutzen lassen.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen zu bewerten und passende Optimierungsansätze zu identifizieren.

 

Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen

 

Weitere Blog-Beiträge

Pressefoto Übernahme meistro DocLerche

Abgeschlossen: Fusion Dr. Lerche & meistro Solution

Zum Blogbeitrag
Header_Freiflaechensuche

PPAs: nachhaltige Energie für Unternehmen

Zum Blogbeitrag
Dekarbonisierung

Energieversorgung: Dezentral, digital & dekarbonisiert

Zum Blogbeitrag
Header_Energieberatung

Energieeffizienz als unternehmerischer Erfolgsfaktor

Zum Blogbeitrag
ESG

Warum ESG heute entscheidend ist

Zum Blogbeitrag
Header Landingpage Flächensuche

Solarparks als Zukunftsmodell

Zum Blogbeitrag
CO2_Steuer_Erhoehung

CO₂-Preis steigt 2026: Folgen für Unternehmen

Zum Blogbeitrag
PV Reppichau Übersicht

meistro Leuchtturmprojekt Energiepark Reppichau

Zum Blogbeitrag
Homepage_Header_Kooperationen

Arbeiten mit Wirkung und Sinn bei meistro

Zum Blogbeitrag
Batterie-Energiespeichersysteme BESS

Energiespeicher: Rückgrat der Energiezukunft

Zum Blogbeitrag