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Energieanbieter hilft Apotheken beim Sparen

Ingolstadt, 25.09.2012

Analyse des Energieanbieters meistro zeigt erhebliches Stromsparpotenzial für Apotheken / Energieleitfaden gibt Anleitung für mehr Energieeffizienz im Einzelhandel

 
Apotheken können ohne jegliche Investitionen leicht bis zu 550 Euro Stromkosten jährlich sparen. Das ergab eine Energieeffizienzanalyse bei ausgewählten Apotheken. Als Hilfestellung für Apotheken zur Reduzierung ihrer Energiekosten hat meistro gemeinsam mit der Apothekergenossenschaft NOWEDA den „Energieleitfaden“ für Apotheken entwickelt. Über den Energieleitfaden erhalten Mitglieder nun Tipps für eine energieeffizientere Gestaltung des Betriebs.
 
„Viele unserer Mitglieder haben sich hilfesuchend an uns gewandt, weil die Energiekosten einen immer größeren Teil der monatlichen Fixkosten ausmachen“, so NOWEDA Vorstandsvorsitzender Wilfried Hollmann. „In Zeiten steigender Energiepreise haben wir gehandelt und gemeinsam mit unserem langjährigen Energieversorgungspartner meistro weitere Maßnahmen neben der Optimierung von Energieeinkauf geplant.“ meistro führte daraufhin eine Energieeffizienzanalyse bei verschiedenen Apotheken unterschiedlicher Größe durch. Dabei wurden sämtliche „Energiefresser“ und deren Nutzdauer identifiziert sowie der gesamte Energieverbrauch analysiert. Über den Zeitraum von drei Tagen analysierten Experten außerdem den Stromfluss und die Energieverteilung, um daraus Einsparmöglichkeiten und Empfehlungen abzuleiten. Die untersuchten Apotheken hatten jeweils einen Stromverbrauch von durchschnittlich 20.000 kWh und Stromkosten in Höhe von fast 3.800 Euro jährlich.
 
„Die Analyse ergab, dass durch einfache Verbesserungen und ganz ohne Investitionen leicht bis zu sieben Prozent dieser Kosten – im Schnitt knapp 300 Euro – eingespart werden können,“ so Mike Frank, Geschäftsführer der meistro Energie GmbH. „Durch einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter können die Apotheker zusätzlich 250 Euro sparen.“ Ist der Apotheker bereit, durch Investitionen die Energieeffizienz im Unternehmen weiter zu steigern, ergeben sich für die einzelne Apotheke sogar Kostenersparnisse von insgesamt 25 Prozent und bis zu 1.000 Euro jährlich (siehe Grafik 1 im Anhang).
 
Diese Investitionen rechnen sich in der Regel schon nach weniger als zwei Jahren. Alle NOWEDA-Mitglieder zusammengenommen könnten durch einfache Verbesserungen ohne Investitionen und mit einem Stromanbieterwechsel insgesamt bis zu 4.500.000 Euro jährlich sparen. Zusätzliche Investitionen im Energieeffizienzbereich ergäben sogar ein jährliches Einsparpotenzial von insgesamt etwa acht Millionen Euro.
 

Bei Licht und Heizung lässt sich am meisten sparen

 
Laut der Analyse birgt die Beleuchtung das größte Einsparpotenzial (siehe Grafik 2 im Anhang). Die meisten Apotheken sind unflexibel beleuchtet, teilweise überbeleuchtet und verwenden konventionelle Leuchtmittel. Abhilfe schaffen hier höherwertige, effiziente Leuchtmittel zum Beispiel mit LED-Technologie. Die Anschaffungskosten sind zwar vergleichsweise hoch, die Ersparnisse sieht man jedoch schnell. Zudem lohnt es sich, darauf zu achten, dass Schaufenster und Auslagen nur partiell beleuchtet werden.
 
Ein weiterer Faktor sind hohe Heizkosten, oft verursacht durch ineffizientes Heizen. Diese Kosten können auch ohne oder mit nur geringen Investitionen vermieden werden. Häufig ist eine Raumtemperatur von 21 Grad an Geschäftstagen ausreichend, nach Geschäftsschluss sollte die Temperatur runtergefahren werden. Meist jedoch erfolgt die Heizungssteuerung manuell und ohne festgelegte Regeln. Programmierbare Heizungsregler zu installieren ist eine Lösung. Als Hauptverursacher hoher Kosten erweist sich hier oftmals das mangelnde Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter. Hier lohnt es sich, den Mitarbeitern die Problematik zu erläutern und sie für das Thema Energieeinsparung zu sensibilisieren.