meistro Newsletter 05/2016

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Studie

dena-Studie: Bürogebäude haben enormes Potenzial zum Energiesparen

In Deutschland gibt es insgesamt 310.800 Büro- und Verwaltungsgebäude mit 456 Millionen Quadratmetern Nutzfläche. Laut dena-Analyse haben sie einen Anteil von 20 Prozent am Wärmeverbrauch aller sogenannten Nichtwohngebäude und sind damit, gefolgt vom Handel und dem Sektor Beherbergung und Gaststätten, für den größten Wärmeverbrauch in diesem Gebäudebereich verantwortlich. Der durchschnittliche Energiebedarf der Büro- und Verwaltungsgebäude liegt jedoch mit 174 kWh/m²a deutlich höher als der Durchschnittsverbrauch von 133 kWh/m²a. Vor allem ältere Gebäude liegen weit über diesem Durchschnitt.
 
Insgesamt haben Nichtwohngebäude einen Anteil von etwa 36 Prozent am Endenergieverbrauch aller Gebäude, obwohl sie nur etwa ein Siebtel des Gebäudebestandes in Deutschland ausmachen. Christian Stolte, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude bei der dena, erläutert das hierbei vorhandene Potenzial zum Energiesparen: „Die Senkung des Energiebedarfs von Nichtwohngebäuden ist für die Eigentümer nicht nur aus Kostengründen relevant, sondern spielt auch für das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle. Unsere Analyse zeigt, dass bei Büroimmobilien noch einiges getan werden kann, insbesondere bei den älteren.“
 
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