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meistro Newsletter 11/2015

© Benjamin Klack / pixelio.de

Energieeffizienz

Aufklärung zur Zuschussberatung: „Beantragung lohnt sich trotz leerer Töpfe“

Anreize für Investitionen in die Energieeffizienz für Industrie und Gewerbe schaffen – dies ist das Ziel des Förderprogramms "Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand". Dass das BAFA Förderprogramm dabei sehr erfolgreich ist, zeigt eine offizielle Ankündigung, die besagt, dass durch die hohe Zahl der eingegangenen Anträge die Haushaltsmittel für das Jahr 2015 nicht mehr ausreichen.
Das Problem, welches das BAFA skizziert, hängt mit dem langen Zeitraum von der Antragsstellung bis zum Abschluss des Verwendungsnachweises zusammen. 2014 und 2015 wurden geschätzt circa 50.000 Fördermittelanträge gestellt. Allerdings wurden bisher zu etwa 80 bis 90 Prozent der gestellten Anträge keine Nachweise eingereicht. Häufig ist dies auf mangelnde Betreuung durch die Berater zurückzuführen. So erreichen meistro immer wieder Anfragen von Unternehmen, die gerne mit ihrem Antrag zu meistro wechseln wollen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Beratern legt meistro hohen Wert darauf, mit den Kunden vom Antragsverfahren bis hin zum Nachweisverfahren eng zusammenzuarbeiten.
Zwar kann die endgültige Antragsbewilligung ohne die entsprechenden Nachweise nicht erfolgen, allerdings ist das BAFA verpflichtet, für sämtliche Anträge die bewilligten Fördermittel bis zum Ende der vorgeschriebenen Projektlaufzeit zu reservieren. Vor allem aufgrund dieser Verbindlichkeiten sind die Haushaltsmittel für das laufende Jahr ausgeschöpft und keine weiteren Reservierungen für 2015 mehr möglich.
Unternehmen, die über meistro bereits einen entsprechenden Antrag gestellt haben, brauchen sich jedoch keine Sorgen zu machen. Zwar wird das BAFA 2015 keinen Zuwendungsbescheid verschicken und erst 2016 über den Förderantrag entscheiden. Ausschlaggebend für die Förderkonditionen ist jedoch in jedem Fall das Beantragungsjahr.
Für 2016 ist dann eine merkliche Verbesserung zu erwarten: Neben weiteren Haushaltsmitteln werden auch nicht abgerufene Gelder zur Verfügung stehen, sodass die eingereichten Anträge wieder bearbeitet werden können. Aufgrund des derzeit hohen Antragsvolumens des BAFA, wäre eine Bearbeitung vor 2016 ohnehin unwahrscheinlich gewesen.
Wir bitten daher in der jetzigen Situation um Ihr Verständnis. Bei auftauchenden Fragen oder Unklarheiten helfen Ihnen unsere Berater sehr gerne weiter, sprechen Sie uns an!