meistro Newsletter 07/2016

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Elektromobilität II

Deutsche E-Autos liegen bei der Kaufprämie gut im Rennen

Trotz großzügiger Kaufanreize blieb der große Ansturm auf die Förderung bisher aus. In den ersten zehn Tagen sind beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nur rund 718 Anträge eingegangen. Damit zeigt sich der Kaufanreiz für Stromer weitaus unbeliebter als die Abwrackprämie aus dem Jahr 2009. Hier verzeichnete das Bafa in den ersten Tagen nach Start des Programms bereits 150.000 Förderanfragen.
 
Deutsche Hersteller sind allerdings unter den ersten Anträgen gut vertreten. Ganz vorne liegt BMW mit seinen beiden Modellen BMW i3 und 225xe. Das beliebteste Modell kommt allerdings aus Frankreich. So meldete das Bafa für den Renault Zoe insgesamt 184 Antragssteller.
 
Förderwürdig sind seit Beginn des Förderprogramms am 2. Juli alle Elektroautos oder Hybridfahrzeuge, die nach dem 18. Mai 2016 gekauft oder bestellt worden sind und unter 60.000 Euro kosten. Für batteriebetriebene Fahrzeuge gibt es einen Zuschuss von 4.000 Euro, 3.000 Euro zahlt der Staat für Plug-in-Hybride.
 
Mit dem Förderpaket will die Bundesregierung die Zahl der E- und Plug-in-Hybridautos auf deutschen Straßen von derzeit unter 50.000 auf über 500.000 heben. Bis 2020 steht das Ziel, eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen.