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meistro Newsletter 07/2016

© Jennifer Zumbusch/ Deutsche Post

Elektromobilität

Deutsche Post setzt auf CO2-freie Fahrzeugflotte

Seit Mitte 2013 testet die Deutsche Post den Einsatz emissionsarmer Autos für die Brief- und Paketzustellung. In einem Pilotprojekt sind seither schon 79 elektrische Fahrzeuge in Bonn und Umgebung in Betrieb gegangen. Jetzt will das Unternehmen das Projekt auf das ganze Bundesgebiet ausweiten. Bis 2020 sollen daher schrittweise sämtliche 30.000 Postautos durch elektrisch betriebene Verkehrsmittel ersetzt werden.
 
Der praktische Lieferwagen namens Streetscooter ist 2012 von einem der RWTH Aachen nahestehenden Start-up-Unternehmen konzipiert worden. Zwei Jahre später übernahm die Deutsche Post den Hersteller der E-Autos und will nun noch in diesem Jahr mit dem Bau selbst entwickelter Elektrotransporter beginnen. Damit das elektrische Fahrzeug den Anforderungen des Arbeitsalltags gerecht wird, haben es die Paket- und Briefzusteller selbst mitentwickelt. Auf diesem Weg ist ein Transporter mit großem Laderaum entstanden, der auf die Bedürfnisse der Paketboten zugeschnitten ist. Geplant ist, dass bis Ende 2016 rund 2.000 Modelle der Streetscooter angefertigt werden.
 
Die Post will mit der Umstellung auf Elektromobilität – ganz im Sinne der Energiewende – eine neue Ära der CO2-neutralen Zustellung einläuten und zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung stehen. Daneben steht auch das Argument der Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Denn die Deutsche Post verspricht sich vom Wechsel zum Elektroauto vor allem auch einen Wettbewerbsvorteil.