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meistro Newsletter 04/2017

Cup der guten Hoffnung

Gemeinsam mit dem StartUp District V bringt meistro einen Mehrwegbecher auf den Markt

Laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) werden in Deutschland stündlich 320.000 Coffee-to-go-Becher verbraucht – jeden Tag. Das macht auf das Jahr hochgerechnet eine Zahl von drei Milliarden Einwegbechern, die im Abfalleimer landen. Dazu kommen natürlich noch Deckel und Rührstäbchen aus Plastik – insgesamt, so rechnet die DUH vor, kommen dadurch 40.000 Tonnen Müll im Jahr zustande.
 
Die Lösung lautet: Mehrwegbecher. Die Idee ist einfach: Menschen, die ihren Kaffee unterwegs trinken wollen, kaufen sich einmalig ein wiederverwendbares Trinkgefäß aus Recyclingmaterial wie Edelstahl oder Kunststoff und verzichten in Zukunft auf die Einwegbecher aus Pappe. Immer mehr Cafés, Bäckereien und Kantinen füllen die Gefäße gerne auf. Im Mai 2017 bringt das Ingolstädter StartUp District Five in Kooperation mit meistro einen eigenen kleinen Weltverbesserer auf den Markt: Den 355-Milliliter-Becher aus Kunststoff und Bambus. Die erste Auflage umfasst 150 Exemplare. Der Mehrwegbecher kostet 11 Euro, von denen pro verkauftes Exemplar ein Euro in die meistro-Stiftung fließt, die sich für soziale Zwecke engagiert. Die Ingolstädter Kaffeerösterei District V setzt auf höchste Qualität im Geschmack und Nachhaltigkeit in der Herstellung.
 
Nachhaltiges Denken setzt sich durch
Dass die Idee genau zur richtigen Zeit kommt, belegen aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung. So legen Kaffeetrinker (vor allem jüngere) immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit beim Kaffee-Konsum. Angefangen bei Herkunft und Anbau der Bohnen bis hin zum Verkauf. Laut der aktuellen Aral-Studie „Trends beim Kaffeegenuss 2017“ wollen 70 Prozent der Coffee-to-go-Trinker auf den umweltfreundlichen Mehrwegbecher umsteigen. Mit dem Wechsel von Pappe zu Kunststoff kann jeder Deutsche 34 Einwegbecher pro Jahr einsparen. Machen Sie doch einfach mit!