Mit Digitalisierung und Messung Ausgaben senken und Energie sparen am Beispiel Tierhaltung

Die Margen in der Tierhaltung werden immer enger. Wer da bestehen will, muss neben den  Produktionskosten auch den Energieverbrauch im Griff haben. In vielen Betrieben laufen beispielsweise Lüfter, Fütterung und Licht im 24-Stunden-Betrieb. Um branchenübergreifend den Stromverbrauch zu messen und im Anschluss durch Effizienzmaßnahmen zu senken, betreibt meistro das Projekt Einsparzähler, das vom BMWI gefördert wird. Es liegen nach den Messergebnissen ermutigenden Ergebnisse vor.
Ein Projektbetrieb aus Niedersachsen konnte durch eine Intensivreinigung der Lüftungsanlage den Stromverbrauch von täglich ~29 kWh auf ~17 kWh senken. Auf die gesamte Lüftungsanlage berechnet betragen die Einsparungen 7.550 Euro jährlich. Seit der intensiven Reinigung läuft die gesamte Lüftungsanlage ruhiger, hat hierdurch auch eine geringere Laufleistung und einen geringeren Energieverbrauch. Die Kosten für die intensive Reinigung betrugen einmalig 3.500 Euro. Eine Investition in Messsysteme, die sich also schon amortisiert hat. In den Jahren zuvor wurde nur eine jährliche Spülung vorgenommen, die nicht den gewünschten Effekt erzielte. Auf die Schliche gekommen ist der Projektbetrieb der zu reinigenden Lüftungsanlage durch das Aufzeigen der Energieverbrauchsdaten und dem daraus ersichtlichen, zu hohen Verbrauch.
Auf alle bisherigen Teilnehmer des Einsparzählerprogramms konnte meistro bereits eine Gesamteinsparung von über 300.000 kWh nachweisen – 2018 haben im Schnitt alle teilnehmenden Betriebe 8,9 Prozent Energie einsparen können. Bei Interesse am ESZ Programm noch schnell bei meistro nachfragen.
Sie machen noch nicht mit? Unter https://www.meistro.de/effizienz/einsparzaehler/ finden Sie weiterführende Infos oder auf der Energiecommunity wattislos.com.