Energiespartipps

Effizient arbeiten – so geht’s!

Auf entweichende Druckluft achten!

Industrieunternehmen erzeugen mit Kompressoren Druckluft, die Maschinen antreiben. Zu diesen gelangt die Druckluft durch ein oft weit verzweigtes System von Rohren und Schläuchen. Wenn diese Transportmittel Lecks oder Risse haben, entweicht Luft ungenutzt. Das Problem hierbei: Die Löcher sind meist so klein, dass man sie mit bloßem Auge kaum erkennt.

Produktionswärme nutzen!

Maschinen in Industriebetrieben erzeugen Wärme, die meist ungenutzt bleibt. Dabei lässt sich die Wärme auffangen – zum Beispiel über einen Wärmetauscher – und dann zum Heizen verwenden. Vorteil: Die eigentliche Heizung verbraucht deutlich weniger Energie.

EU-Energielabel verschafft Klarheit!

Das EU-Energielabel informiert über den jährlichen Stromverbrauch von großen Elektrogeräten. Durch ein Farbsymbol sowie eine Einteilung in sieben Klassen (A bis G) wird ersichtlich, ob ein Gerät ein Stromsparer oder -fresser ist. A steht dabei für den niedrigsten Verbrauch.

Getränkeautomaten müssen nicht dauernd laufen!

Getränkeautomaten sind oft das ganze Jahr in Betrieb – rund um die Uhr. Das kostet bis zu 4.000 kWh pro Jahr! Prüfen Sie, ob der Automat elektronisch so programmierbar ist, dass die Kühlung in der Nacht und am Wochenende ausgeschaltet wird. Wenn nicht, kann auch hier ein Vorschaltgerät eingesetzt werden.

Stand-by-Verbrauch bei Fax-Geräten reduzieren!

Fax-Geräte sind meistens 24 Stunden in Betrieb – das bedeutet, dass sie die meiste Zeit im Stand-by-Betrieb laufen. Auf diesen Bereitschaftsbetrieb entfallen aber 75 % der Stromkosten. Der Handel bietet Vorschaltgeräte an, die diesen überflüssigen Stromverbrauch unterbinden.