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Umwelt

Globaler CO2-Anstieg stärker denn je

Laut Messungen des Wetterdiensts der USA, NOAA, kommen durch den stärksten Anstieg seit Beginn der Messungen mittlerweile 404 CO2-Teilchen auf eine Million Luftteilchen. Vor der rasant gestiegenen Luftverschmutzung durch Autos, Fabriken und Kraftwerke waren es lediglich 280 CO2-Teilchen. Der Mensch hat den Gehalt des Treibhausgases CO2 in der Luft, das als Hauptantrieb der Klimaerwärmung gilt, seit Beginn der Messungen damit um mehr als 40 Prozent erhöht. Zuletzt war die CO2-Menge in der Luft vier Jahre in Folge um nicht mehr als zwei Teilchen pro Million angestiegen.
 
In den vergangenen Monaten verstärkte vor allem das El-Niño-Phänomen die Emissionen, das Trockenheit nach Südasien brachte und riesige Waldbrände nach sich zog. Dadurch wurden große Mengen an CO2 freigesetzt. In Deutschland war der Ausstoß zuletzt dagegen gesunken, Gründe dafür waren laut Bundesregierung die Energiewende sowie der milde Winter.
 
Im Dezember 2015 hatten die Vereinten Nationen auf der Weltklimakonferenz in Paris aufgrund der steigenden Emissionen beschlossen, den CO2-Ausstoß verringern zu wollen: Ziel ist es, in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts ein Gleichgewicht von Ausstoß und Absorption zu erreichen. Das soll unter anderem durch die Aufforstung von Wäldern oder die sogenannte CO2-Verklappung, bei der das Kohlendioxid unter dem Meer endgelagert wird, erreicht werden.