meistro Blog

Cup der guten Hoffnung

Cup der guten Hoffnung - meistro kooperiert mit District V

Das ist ein kleiner Schluck für einen Menschen, aber ein großer Schluck für die Menschheit. Na gut, der Vergleich mit der Mondlandung ist vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, aber es stimmt doch: Ein kleiner Stein kann oft einen Erdrutsch in Bewegung setzen. Wenn ein Mensch seinen Coffe to go nicht mehr aus dem Pappbecher trinkt, sondern einen wiederverwendbaren Mehrwegbecher nutzt, ist noch nicht viel gewonnen. Folgen aber Tausende oder vielleicht Millionen diesem Beispiel, kann man von einem Wandel sprechen.

320.000 Becher pro Stunde
Worum geht es? Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) werden in Deutschland stündlich 320.000 Coffee-to-go-Becher verbraucht. Jeden Tag. Das macht auf das Jahr hochgerechnet eine Zahl von d r e i  M i l l i a r d e n Einwegbechern, die im Abfalleimer landen.
Und jetzt die gute Nachricht: Das Problem wird nicht länger ignoriert; Medien, Politik, Wirtschaft und Verbraucher denken um. Die Lösung lautet: Mehrwegbecher. Die Idee ist einfach: Menschen, die ihren Kaffee unterwegs trinken wollen, kaufen sich einmalig ein wiederverwendbares Trinkgefäß aus Recyclingmaterial wie Edelstahl oder Kunststoff und verzichten in Zukunft auf die Einwegbecher aus Pappe. Immer mehr Cafés, Bäckereien und Kantinen füllen die Gefäße gerne auf. Die Gastronomen sparen sich die Verpackungskosten und der Kunde tut etwas für die Umwelt und hat zudem seinen persönlichen Kaffeebecher immer dabei.

Im Mai ist der Mehrwegbecher erhältlich - 1 Euro an meistro Stiftung
Im Mai bringt „District Five“ in Kooperation mit dem Ingolstädter Stromanbieter „meistro“ einen eigenen kleinen Weltverbesserer auf den Markt. Der 355-Milliliter-Becher aus Kunststoff und Bambus wird im Café in der Donaustraße erhältlich sein. Die erste Auflage umfasst 150 Exemplare. Der Mehrwegbecher kostet 11 Euro, von denen pro verkauftem Exemplar ein Euro in die meistro-Stiftung fließt, die sich für soziale Zwecke engagiert. „Wir wollen der Wegwerfgesellschaft die Stirn bieten“, betont District-Five-Chef Michael Menrad. Zusammen mit Sponsor „meistro“ will das Kaffee-Start-up einen grünen Daumenabdruck hinterlassen. Der Erlös aus dem Becher-Verkauf soll in ein Umweltprojekt investiert werden.

Immer mehr Menschen denken nachhaltig
Dass die Idee genau zur richtigen Zeit kommt, belegen aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung. So legen Kaffeetrinker (vor allem jüngere) immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit beim Kaffee-Konsum. Angefangen bei Herkunft und Anbau der Bohnen bis hin zum Verkauf. Laut der aktuellen Aral-Studie „Trends beim Kaffeegenuss 2017“ (http://district-five.de/aral/) wollen 70 Prozent der Coffee-to-go-Trinker auf den umweltfreundlichen Mehrwegbecher umsteigen.
Mit dem Wechsel von Pappe zu Kunststoff kann jeder Deutsche 34 Einwegbecher pro Jahr einsparen. Für den Einzelnen keine große Sache. Aber zusammengerechnet vielleicht doch eine kleine Mondlandung.