Energielexikon

  • Offshore-Förderung

    Erdgasförderung auf See.
    Bei Erdgas und Erdöl lagern die Vorräte in der Erde und müssen von dort abgebaut und gefördert werden.

  • Offshore-Umlage

    Der Gesetzgeber hat entschieden, dass neben den Übertragungsnetzbetreibern auch die Letztverbraucher mit einem Aufschlag auf die Netzentgelte (§ 17 f EnWG) an den zusätzlichen Kosten beteiligt werden.

  • OK-Power-Label

    Der Verein EnergieVision e.V. vergibt das Stromlabel ok-power, mit dem Ökostrom-Angebote zertifiziert werden. Als reines Produktlabel überprüft ok-power die Herkunft und ökologische Eigenschaft des Stromprodukts und bewertet nicht die Geschäftspolitik des Unternehmens. Daher enthält das ok-power-Label auch keine Einschränkungen für den Betrieb von Kernkraftwerken oder den Einsatz fossiler Brennstoffe durch die Stromlieferanten. Laut der Kriterien muss ein Drittel des Stroms aus Anlagen stammen, die im jeweiligen Zertifizierungsjahr nicht älter als 6 Jahre sind, sogenannten Neuanlagen. Ein weiteres Drittel muss aus neueren Bestandsanlagen stammen, die nicht älter als 12 Jahre sind. Das restliche Drittel kann aus Altanlagen stammen. RECS-Zertifikate sind für das ok-power-Label zugelassen.

  • Ökobilanz

    Die Ökobilanz ist eine strukturierte Analyse der Umwelteinwirkungen von Produkten während des gesamten Produktlebenszyklus einschließlich der Entsorgung der Produkte. Dabei handelt es sich somit um eine genaue Mengenerhebung der Input-/Outputströme an Materialien, Stoffen, Energie, Produkten und Emissionen, welche innerhalb und außerhalb des Unternehmens anfallen.

  • Ökostrom (auch Ökotarif)

    So wird meist die elektrische Energie bezeichnet, die ausschließlich aus erneuerbaren Energieträgern (Wind, Wasser, Sonne, Biomasse) gewonnen wird. Es gibt Ökostrom, der zu 100 Prozent aus neu gebauten oder bereits bestehenden erzeugt wird.

  • Onshore-Förderung

    Die Onshore Förderung ist die Erdgas-Förderung auf dem Festland. Onshore ist ein englisches Adjektiv und wird mit „auflandig“ oder „im Küstenvorland“ in die deutsche Sprache übersetzt.

  • OPEC (Organization of Petroleum Exporting Countries)

    Die Organisation Erdöl exportierender Länder wurde 1960 in Bagdad gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela. Heute hat die OPEC insgesamt 12 Mitgliedsstaaten, ihr Sitz ist im österreichischen Wien. Ziel der OPEC ist es, den Ölmarkt auf möglichst hohem Preisniveau zu stabilisieren. Bis vor Kurzem hat die OPEC sogar die Preisspanne für ein Barrel (159 Liter) Öl festgelegt. Die OPEC-Länder (ausgenommen Irak und Angola) fördern rund 27 Millionen Barrel pro Tag. Das entspricht knapp 40 % des Weltmarktes.

  • Primäre Energieträger

    Rohstoffe, die zur Stromgewinnung herangezogen werden können, werden auch primäre Energieträger genannt. Dazu gehören neben den fossilen Energieträgern Kohle, Erdgas und Erdöl, Fett Kohlenhydrate und Proteine in der Nahrung aber auch regenerative Energieträger wie Wasser, Wind und Sonne.

  • Primärenergie

    Unter dem Begriff „Primärenergie“ bzw. „Primärenergieträger“ werden die Energieträger zusammengefasst, die in der Natur vorkommen und technisch noch nicht umgewandelt wurden.