Energielexikon

  • Kilowatt

    Das Watt ist die Einheit für die Leistung und nach dem Engländer James Watt benannt. 1 Kilowatt entsprechen 1.000 Watt.

  • Kilowattstunde (kWh)

    Die Kilowattstunde ist die Einheit für die elektrische Arbeit/Energie und das Produkt aus Leistung (kW) und Zeit (h). Die Maßeinheit gibt an, welche Menge an Energie in einer bestimmten Zeit verbraucht wurde. Wird ein Fön mit 1.000 Watt Leistung eine Stunde lang bei voller Leistung betrieben, verbraucht er 1 kWh.
    Mit einer kWh kann man in der Regel

       
    • 70 Tassen Kaffee kochen

    • ein Mittagessen für 4 Personen auf dem Elektroherd zubereiten

    • einen Hefekuchen backen

    • 7 Stunden fernsehen

    • eine Maschine Wäsche waschen

    • 90 Stunden Licht von einer Stromsparlampe (11 Watt) empfangen

    • 17 Stunden Licht einer Glühlampe (60 Watt) empfangen

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    • kWh – Kilowattstunde = 1.000 Wh

    • MWh – Megawattstunde = 1.000.000 Wh = 1.000 kWh

    • GWh – Gigawattstunde = 1.000.000.000 Wh = 1.000.000 kWh

    • TWh – Terawattstunde = 1.000.000.000.000 Wh = 1.000.000.000 kWh

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  • Kompensationsanlagen

    Kompensationsanlagen minimieren den Blindstrom – also den Strom, der durch induktive Stromverbraucher (z. B. Motoren oder Leuchtstoffröhren) entsteht. Dieser Blindstrom belastet Kabel und Anlagen durch Erwärmung; außerdem wird er i. d. R. auch ab einem bestimmten Maß in Rechnung gestellt. Eine Kompensationsanlage wirkt dem entgegen: Sie verhindert unzulässige Überlastungen von Kabeln und Anlagen, vermeidet die Kosten für den Blindstrom, sorgt dafür, dass die Übertragungsfähigkeit der Anlage nicht unnötig eingeschränkt wird und trägt so zu deren längeren Haltbarkeit bei.

  • Konventionelle Energien

    siehe Fossile Energien.

  • Konzessionsabgabe

    Die Konzessionsabgabe wird vom Energieversorger an eine Gemeinde gezahlt, um auf deren öffentlichen Verkehrsflächen Kabel und Freileitungen installieren zu dürfen.

  • Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

    Bei gleichzeitiger Erzeugung von Strom (Kraft) und Wärme in einer Anlage spricht man von KWK. Die Wärme wird bei der Stromerzeugung aus dem Prozess ausgekoppelt und zu Heizzwecken verwendet.
    Eine Verbrennungskraftmaschine (z. B. Motor, Gasturbine) treibt einen Generator an und stellt dem Verbraucher dadurch elektrischen Strom zur Verfügung. Die Abwärme, welche im Motorblock anfällt (Kühlwasser, Öl), wird über einen Wärmetauscher zur Heizwassererwärmung verwendet. Die im Abgas enthaltene Energie wird ggf. zur Dampferzeugung (Prozesswärme) genutzt und/oder mittels Wärmetauscher zur Brauchwassererwärmung.
    Als konventionelle Technologien zur Kraft-Wärme-Kopplung stehen die Dampfturbine, der Verbrennungsmotor sowie die Gasturbine zur Verfügung. Neuere Technologien wie die Brennstoffzelle oder der Stirlingmotor erweitern die bestehenden KWK-Technologien.

  • Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)

    Diese gesetzliche Regelung verpflichtet örtliche Netzbetreiber, den Strom aus umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung (z. B. Blockheizkraftwerk) zu festgelegten Sätzen abzunehmen. Die dadurch entstehenden Kosten werden von den Netzbetreibern an die Energielieferanten weitergegeben.
    Ziel des KWK-Modernisierungsgesetzes vom 01.04.2002 ist der Schutz und die Modernisierung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, der Bau neuer Blockheizkraftwerke zur Strom- und Wärmeerzeugung sowie die Markteinführung der Brennstoffzellen-Technologie.

  • Lastgang

    Unter einem Lastgang versteht man die Registrierung der Viertelstunden-Verbrauchswerte durch eine sogenannte Lastgangmessung. Diese ist bei erhöhtem Strombedarf notwendig und in der Regel mit einem Sondervertrag verbunden.

  • Lastprofil

    Ein Lastprofil ist eine Kurve, die den zeitlichen Verlauf des Stromverbrauchs eines Kunden darstellt. Mithilfe der Lastprofile wird die Strommenge festgelegt, die für die Endverbraucher im Stromnetz zu einer bestimmten Zeit zur Verfügung gestellt wird.

  • LED

    Eine Leuchtdiode, kurz LED (englisch: light-emitting diode, dt. Licht-emittierende Diode, auch Lumineszenz-Diode) ist ein Licht emittierendes Halbleiter-Bauelement, dessen elektrische Eigenschaften einer Diode entsprechen. Aufgrund der guten Lichtausbeute und des geringen Verbrauchs der LED-Lampen, lösen diese zunehmend die herkömmlichen Glühlampen, Leuchtstoffröhren und/oder Energiesparlampen ab.

  • Leistung

    Leistung ist der Quotient aus verrichteter Arbeit und der dazu benötigten Zeit.
    Leistung = Arbeit/Zeit = kWh/h = kW = Kilowatt

  • Leistungspreis

    Die Kosten, die sich durch die Bereitstellung des Stroms ergeben, bezeichnet man als Leistungspreis. Er beinhaltet die tatsächlich in Anspruch genommene Leistung während eines Viertelstunden-Intervalls. Maßgebend für die Berechnung (€/kW) ist die höchste gemessene Leistung entweder eines Monats oder eines Jahres.

  • Leuchtgas

    Siehe Stadtgas.

  • LNG

    Liquefied Natural Gas. Siehe Flüssiggas.

  • LPG

    Liquefied Petroleum Gas. Siehe Flüssiggas.